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Fairey Battle Mk I Airfix 1:72

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    Fairey Battle Mk I Airfix 1:72

    Die Fairey Battle Mk I war ein einmotoriger, leichter Bomber, der seinen Erstflug 1936 hatte und in der frühen Phase des WK2, bei den BEF, den British Expeditionary Forces, in Frankreich eingesetzt wurde, um den Deutschen Angriff abzufangen. Ich will hier nicht darauf eingehen, wie das Abenteuer für die BEF ausging; wen es interessiert, der möge bitte in seriösen Quellen nachsehen.

    Dieser 1:72er Airfix-Bausatz kam 1968 auf den Markt, dementsprechend ist die Qualität; grobe Nietenreihen, wohin das Auge schaut, kaum Details – außer einem sehr ansprechenden Instrumentenbrett – zwei halbwegs korrekte Nachbildungen der Sitze, eine ziemliche Leere unter der langen Cockpithaube, ein vereinfachtes MG für den Heckschützen, in Summe ein ziemlich einfacher Bausatz.
    Damals gelang es mir auch noch, im Halbrelief geformte Instrumentenbretter mit dem Pinsel zu bemalen … heute ist mir ein Abziehbild viel lieber.
    Daß die Bombenschächte in den Tragflächen extra Bauteile für deren Klappen hatten, ragte etwas aus dieser Einfachheit heraus, ebenso wie die Tatsache daß das Fahrwerk, für die damalige Zeit, erstaunlich detailliert ausgefallen war, trotz der leeren Fahrwerksschächte.
    Es war Anfang der 1990er, als ich mir meinen ersten Luftpinsel zulegte, und die Fairey Battle hatte die Ehre, als eines der ersten meiner Modelle, damit getarnt zu werden.
    Damit diese Übung auch gut gelinge, habe ich all mein Geschick aufgebracht, um die gräßlich klobige und dickwandige Cockpithaube durch eine selbstgezogene zu ersetzen. Das gelang mir auch erstaunlich gut, der vordere Teil der Haube läßt sich originalgetreu auf- und zuschieben, aber leider hat mir dann der Superkleber, mit seinen Ausdünstungen, nach kurzer Zeit das schöne Ergebnis ziemlich vernebelt – im wahrsten Sinn des Wortes.
    Den Lauf der Waffe in der rechten Tragfläche habe ich durch ein selbstgezogenes Plastikröhrchen und einen ebensolchen Mündungsdämpfer ersetzt.
    So quasi als Drüberstreuer habe ich dann noch die transparenten Teile der Landescheinwerfer durch selbstgemachte ersetzt, und dem Modell durch selbst ausgelenkte Seiten- und Höhenruder noch etwas mehr Leben eingehaucht.
    Die zweifärbige Oberseitentarnung gelang freihändig, ganz ohne jegliche Schablone und ohne Maskieren, die Kennungen und Markierungen, die dem Bausatz beilagen, halten auch heute noch bombenfest.
    Schön langsam aber wird es Zeit, dieses alte Modell durch einen Neubau zu ersetzen, die Frage ist lediglich: Suche ich mir den 1:72er Bausatz von MPM, oder warte ich gleich noch darauf, bis es einen Bausatz aus modernen Formen gibt?

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