Geli Nr. 26 Hawker Sea Hawk Nordholz

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    • 23.05.2017
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    Geli Nr. 26 Hawker Sea Hawk Nordholz

    Hallo Freunde,

    ein sehr lieber Freund und Stammtischbruder der Evil Painters (das war ein umfärbewütiges Grüppchen im Forum Der Gelianer hat mir zu einem neuen Ausbruch des Umfärbefiebers verholfen, indem er mir Fotos eines steinalten Gelibogens zukommen lassen hat.



    Sämtliche Bilder der Bögen sind aus urheberrechtlichen Gründen verzerrt dargestellt


    Ein Modell der Seahawk aus den frühen 60ern




    hier zum Vergleich die Letztversion


    Nachdem der Bildersendung ein Wink mit der
    Zaunlatte beigepackt war, konnte ich gar nimmer anders, als mich an den
    PC zu setzten und diesmal aus neu eben alt zu machen. Wenn man die
    beiden Versionen vergleicht sieht man, dass das in diesem Fall gar nicht
    mal so viel Aufwand darstellt.

    Nachdem ich sowieso alles abzeichne, mache ich auch eine 1:1- Kopie der Neuversion.

    Sind die Bauteile erstmal als Vektorgrafiken vorhanden, kann man auch mit den Maßstäben beliebig experimentieren.

    Es gibt nun 3 Varianten:

    Einen "Abklatsch" des Letztmodells....


    ...den "Retro-Bogen"...


    Der Originalbogen beinhaltet kein Fahrwerk, ich beließ das Fahrwerk aber, so kan man das "Altmodell"ganz nach Geschmack bauen.

    ...und Last but not least eine Nachbildung der Seahawk, die im Aeronautikum Nordholz ausgestellt ist



    Alles in allem ist nicht mehr allzuviel zu
    ändern, wenn man das zuletzt aufgelegte Modell mal abgezeichnet hat.
    Gerade mal die Farben, Kokarden und Kennungen sind zu ändern. Ob England
    oder Deutschland...die Farbflächen sind in der Form gleich.



    Ich habe mich für den Bau der "Nordholz-Hawk" entschieden und der beginnt in Kürze.

    Der Weg zum Copyshop ist aber vorher noch zu bewältigen.

    Vielleicht wohnt ja jemand in der Nähe dieses Museums oder besucht es. Da würde ich mich über Detailbilder sehr freuen. Die könnte ich nämlich sehr gut gebrauchen, um das Modell zu verfeinern.
    So fehlt mir zum Beispiel der genaue Wortlaut des Warnhinweises für den Schleudersitz. Ob Wartungshinweise an der Sea Hawk geschrieben stehen ist auf dem mir zur Verfügung stehenden Bildmaterial auch nicht ersichtlich.

    Die Rumpfteile 1-7 sind vorbreitet


    Teil 5 ist an der Anschlussseite zu Zeil 4 etwas zu groß im Durchmesser, das
    lässt sich durch Einschnitte aber recht gut anpassen.....


    ....Die Schnitte werden dann durch die Tragflächen verdeckt


    Der Anbau der Tragflächenwurzeln gestaltet sich ein bisschen schwierig, da
    die Lufteinlässe gleich im Bauteil integriert sind...da ist gleich mal etwas mit Kleber verpatzt...


    die Tragflächen sind dafür recht passgenau und leicht anzubringen


    Bisher bin ich recht schnell vorangekommen, man erkennt bereits, dass die ein Flugzeug wird


    Hier ist die Patzerei gut zu erkennen, die ich vorhin erwähnte...


    ...aber mit ein bisschen Distanz zum Objekt wird der Anblick erträglich



    Nach einem mit Nichtstun am Kartonbausektor verbrachten Wochenende geht es weiter.
    Bevor ich die Cockpithaube anbringe, mache ich erstmal alle Kleinteile fertig.
    Das hat auch einen Grund:
    Ich lackiere Meine Modelle immer und die Verglasung macht keinen schönen Eindruck, wenn sie mitlackiert wird. Die Scheiben abzudecken ist mühsamer, als die Cockpithaube am Ende des Baues zu montieren.

    Das für Geli-verhältnisse etwas sonderbare Gestänge für das Bugrad


    Ein "richtiger" Fahrwerkschacht wäre...


    ...besonders bei diesem Modell kein Fehler gewesen, da der Schacht sehr stark in die Nase ragt. Vielleicht mache ich da etwas in Form eines Addons

    Ein kleiner Tipp am Rande:
    Gezahnte Vorderteile von Rümpfen, Zusatztanks oder Spinnern bändige ich erstmal mit einempassenden Dichtring

    ein Tropfen Kleber auf der Innenseite in die Spitze, trocknen lassen und danach mit einem Stückchen mit Kleber getränkten saugfähigem Papier (Taschentuch, Küchenrolle etc.) ausgestopft erhöht die Stabilität unheimlich

    Eine längere Trockenzeit muss man für die höhere Stabilität aber dann in Kauf nehmen


    Noch ein Tipp zum Wohle der Umwelt
    Klorollenrecycling

    gerade bei kleinen Rädern dröselt sich der Karton für die Laufflächen beim Vorrunden sehr schnell auf.
    Nachdem der Kartonkern der Toilettenpapierrollen aus gewickeltem Dünnkarton besteht ist er sehr gut für kleine Radien geeignet.
    Die von vornherein gekrümmten Laufflächen lassen sich wesentlich besser in enge Radien vorrunden und sind stabil genug.





    I lieg am Ruck´n und schau,...


    ...wia meine Haxn trocknan....


    [color=#000099]Walter, mein Pilot darf schon mal Platz nehmen


    Das nur stilistische Amaturenbrett der Originalvorlage habe ich durch ein Foto ersetzt


    Auch aus der Vogelperspektive ist nicht erkennbar, dass ich dem armen Walter
    die die Füße abhacken musste und sogar noch den zu groß geratenen
    Hintern abschleifen musste.

    Naja, immer noch besser, als die Cockpithaube auszuschneiden und den Kopf herausragen zu lassen


    Nachdem ich Walter den abgescherten Hintern auch noch mit Superkleber vollgeschmiert habe, warte ich mit der Cockpithaube lieber noch einenTag.

    Wer weiß, was da für Dämpfe hochquellen und die Verglasung beschlagen


    Na bis heute Abend wird der gute Walter wohl allen Dampf abgelassen haben



    Das Popscherl meines Testpiloten Walter hat nun ausgedunstet Gestern habe ich das Sahne...ääähhh Cockpithäubchen draufgesetzt und bin bin mit der Seahawk fertig.



    Trotz stürmischem Wind war auch ein Testflug möglich...








    Liebe Grüße,
    Heinz
    Zuletzt geändert von alf03; 04.02.2021, 12:48.
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