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Main-Schleppkahn

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    Main-Schleppkahn

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 070719 06m.JPG Ansichten: 0 Größe: 164,7 KB ID: 331851:250
    Im Bild ein alter Main-Schleppkahn mit etwa 200t Tragfhigkeit, wohl nach 1870 gebaut. Das Schiff war 43m lang und 6,3m breit. Auffallend das horizontale Steuerrad - auf der Donau eher unblich. Auch er hohe Mast mit den Ladebumen war bei uns selten. Die Donaukhne hatten schon frh vertikal stehende Steuerrder und die bekannten sthlernen Wippkrne.
    Viribus Unitis

    #2
    Servus Reinhard,

    ein interessantes Modell!
    Das waagrechte Ruder ist, fr uns, recht exotisch!
    Ich glaube auf einem Bild von einem der Alt's ist ein Donaufrachtkahn mit einem Mast zu sehen.
    Aber sonst fllt mir keine Abbildung von Frachtkhnen auf der Dona mit einem hohen Mast ein.

    Liebe Gre

    Wiwo
    Meine Modelle

    Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhrer!
    Fritz Grnbaum, 1934

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      #3
      Hallo Reinhard !
      Ein tolles Modell. Auch die Geschichte dazu ist gut.
      Liebe Gre
      Helmut
      Liebe Gre

      Helmut

      Die Schnheit der Dinge lebt in der Seele dessen,der sie betrachtet.

      David Hume

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        #4
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 070719 08m.JPG Ansichten: 0 Größe: 292,8 KB ID: 33224Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 070719 10m.JPG Ansichten: 0 Größe: 265,2 KB ID: 33225Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 070719 09m.JPG Ansichten: 0 Größe: 232,9 KB ID: 33223
        Hier noch ein paar ergnzende Fotos : Am ersten sieht man die Lagerung der beiden Bume an den Masthalterungen, damit beim Umlegen des Masts die Bume in Ruhelage bleiben. Sie werden mit zwei kleinen yachtartigen Handwinden ber Flaschenzge (im Original dreifach beim Modell nur zweifach eingeschert (damit sie nicht zu dick auftragen)) gehoben. Das Lastseil luft ber eine Handwinde hinter dem Mast. Da der Mastfu beim Umlegen nach vorne ausschwenkt, kann vorne keine Winde stehen. Vermutlich wurde das vordere Hubseil ber einen zustzlichen Block an Deck nach hinten umgelenkt.
        Das zweite Bild zeigt das horizontale Steuerrad. Auf der Donau hatte man eine "Patentsteuerung " mit Ketten. Hier ist auf der Steuerradwelle ein Ritzel das in das Zahnsegment des Ruderquadranten eingreift. Zum Schutz des Steuermanns gabs einen abbaubaren (Brcken-Durchfahrts-Hhe) Aufbau darber. Rechts hinten befindet sich auch noch eine Winde mir Anker und Hubkran.
        Am dritten Bild sieht man die Bugankerausrstung. Solange Stockanker und Kukas-Anker im Einsatz waren, konnte man diese wegen Beschdigungsgefahr nicht in Ankerklsen fhren. Daher war der Balken am Bug an dem der Stockanker hing ntig. Der zweite (etwas leichtere Anker lag an Deck (ca 200kg) und konnte mittels umsteckbarem Handkran ausgesetzt werden. Alle Winden waren natrlich handbetrieben. Die bei Hochseeschiffen blichen Ankerformen haben sich fr den Handbetrieb im Binnenschiffsbetrieb nicht bewhrt, weil die wegen des Sand-Geschiebes nicht mehr aus dem Untergrund zu heben waren.
        Viribus Unitis

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