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Viribus Unitis von Kombrig, 1:350

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    Viribus Unitis von Kombrig, 1:350

    Grüß euch.

    Vor einiger Zeit versprach ich einem Freund seine Viribus Unitis von Kombrig zu bauen.
    Es handelt sich dabei um ein geteiltes Vollrumpfmodell aus Resin mit einer Menge von Ätzteilen aus Messing.
    Nach einem ambitionierten Start gab es einen sehr frustierten Baustopp.
    Der Grund:

    Kombrig hat einen Vollrumpf als Urmodell gebaut, dieses mit der Säge in der Wasserlinie geteilt, beide Teile abgeformt und mit Resin gegossen.
    Ich habe den Anguß sauber weggeschliffen. die Teile zusammengeklebt - und sie passten nicht!

    Der Grund? Kombrig hat beim UWS vergessen die Schnittbreite der Säge wieder dazuzugeben!!!!
    Auseinandernehmen ging nicht mehr.

    Für Nachbauer:
    Lasst vom Anguß des UWS 2mm stehen, dann passt es und die Spachtelarbeit hält sich in Grenzen.


    Verkitten mit 2K-Kleber. Keine gute Idee!
    Und der nächste Krampf.​
    Der 2K-Kleber wurde so hart, daß er manuell kaum zu schleifen war.
    Also ran mit Dreml und Schleifwalze.

    Problem: Der Kleber steinhart und das Resin sehr weich.
    Ergebnis: Riesige Dellen im Rumpf.

    Mit Revell Putty habe ich versucht die Dellen auszuspachteln und zu verschleifen.
    Ging solala, nur beim Schleifen vertschüsste sich ein Schraubenblatt und ein Wellenbock samt Schiffsschraube.
    Die Dellen waren aber noch immer nicht alle weg.
    Damit ruhte das Bauprojekt lange Zeit und vestaubte trübsinnig im Regal.

    Hier zwei Bilder vom damaligen Ende der Begeisterung.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Tegetthoff-Klasse_008.jpg Ansichten: 0 Größe: 284,7 KB ID: 29879

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Tegetthoff-Klasse_012.jpg Ansichten: 0 Größe: 298,6 KB ID: 29880

    Vor etwa fünf Monaten bekam ich von einem befreundeten Modellbauer die entschwundenen Teile geschenkt.
    Er brauchte sie nicht, da er vom UWS nur die obersten 5mm zum einbetten in "Wasser" verwendete, und ich setzte mich hin und verspachtelte die letzten Dellen erfolgreich mit einem Heißwachs-Spachtelgerät.

    Vor ein paar Wochen forderte mein Freund mein Versprechen dringend ein und so wurde die Baustelle ernsthaft wieder eröffnet.
    Wie es weitergeht werdet ihr bald erfahren.

    Liebe Grüße

    Wiwo
    Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!
    Fritz Grünbaum, 1934

    #2
    Viribus Unitis von Kombrig, 1ste Fortsetzung

    Einen schönen guten Abend.

    Um mit den Meterialien - Resin, Ätzteile aus Messing - vertraut zu werden, habe ich mit den den Türmen der Hauptartillerie begonnen.
    Der Zusammenbau war nicht schwer, nur die unteren Schartenbleche waren so klein, daß ich sie nicht handhaben konnte.
    Dieses Microdetail habe ich weggelassen, vorallem nachdem sich zwei dieser Bleche mit dem bekannten ominösen Tsiiing auf Nimmerwiedersehen entfernt hatten und in der Ätzplatine nur die exakte Anzahl enthalten ist.

    Hier die Türme I und IV.

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Name: Viribus-Unitis_001.jpg
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ID: 29923

    Als nächstes, ein wenig aufwendiger, die Türme II und III.
    Auf Turm II habe ich die ersten 7cm BAG montiert.

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    Die Handräder für die BAG nehme ich aus der bekannten HMV-Lasercutplatine, da die Ätzteile nicht ohne Schaden aus der Ätzplatine zu lösen sind.
    Noch ein Bild der vier Türme, bereit für die Lackierung.

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    Als nächstes habe ich den achteren Panzerturm zusammengebaut und bestückt.

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    Nun eine etwas anspruchsvollere Baugruppe - der vordere Panzerturm.

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ID: 29924

    Der Zusammenbau der Resinteile und das Bestücken mit Fenstern und Türen ging sehr gut.
    Herausfordernder war das Knicken und Ausrichten der Aufgänge da sie mit Geländer aus jeweils einem Ätzteil pro Seite bestanden.
    Die Montage war auch nicht ganz einfach, da die Überbeanspruchung von Knickstellen beim Positionieren zum Bruch des recht spröden Messingbleches führten.
    Aber letztendlich habe ich auch diese Baugruppe zusammengebaut.

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Name: Viribus-Unitis_007.jpg
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    Das war es für heute.

    Liebe Grüße

    Wiwo
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    Fritz Grünbaum, 1934

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      #3
      Hallo Wolfgang !
      Resin und Ätzteile sind mir nicht vertraut. Klebst du mit Sekundenkleber ? Ich verfolge gerne deinen Baubericht. 1/350 ist sehr klein für mich.Ich freue mich schon auf deine nächsten Berichte.
      Liebe Grüße
      Helmut
      Liebe Grüße

      Helmut

      Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen,der sie betrachtet.

      David Hume

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        #4
        Servus Helmut,

        ich freu mich, daß du mich bei diesem Abenteuer begleitest.
        Resin ist eigentlich ein reichlich ungesunder Werkstoff.
        Je nach Mischverhältnis Kunstharz-Härter weich bis spröde.
        Der Schleifstaub ist auch nicht ohne, ich habe die Schleifarbeiten mit Mundschutz gemacht.
        Als Kleber verwende ich einmal UHU Alleskleber Super - ein gelartiger Kleber der ca. 60 Sec. offenhält bevor er anzieht.
        Weiters verwende ich - Ja es funktionirt besser als Superkleber - verdünnten Weißleim um Ätzteile auf Resin zu kleben.
        Gelegentlich Superkleber-Gel und zum Füllen von kleinen Spalten Superkleber-Flüssig.

        Liebe Grüße

        Wiwo
        Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!
        Fritz Grünbaum, 1934

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          #5
          Viribus Unitis von Kombrig, 2te Fortsetzung

          Einen schönen guten Abend.

          Als nächstes bin ich die Baugruppe der Schornsteine angegangen.
          Die beiden Schlote haben während des Baus eine Menge von nicht druckreifen Koseworten kennengelernt.
          Keine Markierungen für die Fußpferde auf dem Resinteil, also muste die Leiter als Messhilfe herhalten um die Fußpferde halbwegs gleichmäßig zu verteilen.
          Das Ankleben der Fußpferde war auch noch ein Quell weiterer Kosenamen.

          Aber ich habe es geschafft.

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ID: 29980

          Dann den Tisch für die mobilen Scheinwerferpodeste und die Podeste selber.
          Am besten funktionierte das Kleben der hauchfeinen Ätzteile mit Weißleim (!).
          Aber seht selbst.

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ID: 29979

          Noch zwei Fotos von einer probeweisen Zusammenstellung.

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ID: 29981

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ID: 29982

          Gleich geht es weiter.

          Liebe Grüße

          Wiwo
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          Fritz Grünbaum, 1934

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            #6
            Viribus Unitis von Kombrig, 2te Fortsetzung - Teil 2

            Einen schönen guten Abend.

            Hier bin ich wieder.

            Nun wurde der achtere Panzerturm mit Farbe versehen.
            Dazu kamen Revell Watercolor und Pinsel zum Einsatz.

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            Morgen - Heute gibt es einen weiteren Update.

            Liebe Grüße

            Wiwo
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            Fritz Grünbaum, 1934

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              #7
              Viribus Unitis von Kombrig, 3te Fortsetzung

              Einen schönen guten Abend.

              Nun zur nächsten Baugruppe.

              Es ist der Unterbau für zwei Lüfter und gleichzeitiger Ankerpunkt für die hintere Bootsplattform.
              Der Zusammenbau ist unspektakulär, aber die Platte musste ich mit dem Haarföhn erwärmen und plätten, denn das Teil hatte einen ordentlichen Bogen drin.

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ID: 30018

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ID: 30020

              Morgen berichte ich über ein, in der Bemalung etwas aufwendigeres, Teil.

              Liebe Grüße

              Wiwo
              Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!
              Fritz Grünbaum, 1934

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                #8
                Viribus Unitis von Kombrig, 4te Fortsetzung

                Einen schönen guten Abend.

                Ich wollte euch noch das nächste bemalte Teil zeigen.
                Es ist der vordere Panzerturm, der etwas anspruchsvoller war.

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ID: 30063

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ID: 30066

                Es war ziemlich fummelig, nicht die hellgraue Wand unter der Stiege, bzw bei den Kästen, nicht mit der dunkelgrauen Farbe, mit der die Oberseiten zu bemalen sind, zu versauen.

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ID: 30064

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ID: 30065

                Die Bullaugen der Oberlichte habe ich mit einem schwarzen 0,05 mm Fineliner hervorgehoben.
                Morgen geht es weiter.

                Liebe Grüße

                Wiwo
                Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!
                Fritz Grünbaum, 1934

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