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Rudolf Heger, ein Konstrukteur der alten Schule

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    Rudolf Heger, ein Konstrukteur der alten Schule

    Hallo Freunde
    Es gibt sie noch, die Konstrukteure der alten Schule.

    Einer davon ist Rudi Heger und ich hatte auch schon das Vergnügen ihn persönlich kennen zu lernen.

    Ich darf all seine Kartonmodelle in den einschlägigen Foren zum Gratis-Download zur Verfügung stellen. Ich beschränke mich da auf das Forum Papiermodelle.at, damit eine Übersicht über die Downloadzahlen erhalten bleibt.


    Für mich ist es faszinierend, dass es noch Konstrukteure gibt, die auf jede Unterstützung eines Computers verzichten können.
    Der PC kommt erst zum Einsatz, wenn die Originalunterlagen vervielfältigt werden.
    Das hat aber mit der Konstruktion nichts mehr zu tun, der PC dient samt Scanner nur als Kopiergerät.



    Ich stelle euch anhand der He 280 mal Rudi Hegers Arbeitstechnik vor




    Anschauen, herunterladen und bauen zahlt sich auf jeden Fall aus, es sind wahre Raritäten.

    Bei den Einzelnen Modellvorstellungen wird immer ein Link dabei sein, wo man das Modell herunterladen kann.


    Rudi ist meiner Bitte damals nachgekommen und hat eine Dokumentation über die Entstehung seiner Modelle erstellt.
    Er hat dafür sogar extra ein paar Bildszenen nachgestellt.

    Bitte lest: (das ist ein Bericht von Rudi selbst. Ich bin hier nur als Postbote im Einsatz)

    Hallo Zusammen!

    Mein Name ist Rudolf Heger und ich bin über Fred auf dieses Forum (papiermodelle.at) aufmerksam geworden
    Ich bedanke mich gleich hier für die freundliche Aufnahme im Forum in Form eines Konstruktionsberichtes über mein jüngstes Werk.

    Heinkel He 280

    zuerst besorge ich mir einen Dreiseitenriss, meist aus dem Internet. Erstellung eines Plans im Maßstab 1:33, Spanten einzeichnen. Dann wird ein Skelett erstellt

    Rumpf der 280 und ein HeS-Triebwerk, auf Buchenstab aufgeleimt.







    Die Spanten werden aus 2,5 bis 3mm Balsa hergestellt. Bei der Erstellung des Skeletts ist darauf zu achten, daß der Stab, meist 5mm oder 10mm Buchenstab) verbiegefest ist und daß die Spanten genau im Winkel von 90° mit fest werdenden Kleber aufgeklebt werden. Ich nehme dazu einen Epoxyharzkleber (Uhu plus sofortfest, oder Stabilit expreß)

    Zwischen den Spanten wird dann ein Rumpfsegment gebogen, indem ich Karton 160g/m² herumwickle, mit Stecknadeln das Papier auf Spanten befestige damit die Länge der künftigen Abwiklung eingezeichnet und abgeschnittenwerden kann.


    (gestellte Aufnahme)



    (gestellte Aufnahme)


    Mit einer Nagelschere wird dann der vorstehende Teil an den Stirnseiten den Spanten entlang weggeschnitten.



    (gestellte Aufnahme)


    Dieser Teil wird nun abgenommen und links und rechts um die halbe Stärke der Spanten gekürzt (Sonst würde ja der Rumpf immer länger werden.)

    (gestellte Aufnahme)


    Dann werden die Spanten (auf Kartonschachtel der Handelskette Hofer) ausgeschnitten und erstmals mit den Rumpfsegmenten verbunden. Immer sind hier noch einige Änderungen notwendig, bis es passt. Wenn man dann an einem Rumpfteil eine kleine Änderung vornimmt, stimmt der ganze Rumpf nicht mehr, oder er windet sich nach oben/unten/seitwärts. Erst wenn der Rumpf und die Spanten einwandfrei passen, wird von den Teilen eine Ablichtung gemacht und dann eingefärbt. Eine Ablichtung dieser rohen Vorlage wird wieder gebaut, und wenn der Rumpf passt und dem Original einigermaßen auch ähnlich sieht, werden die nächsten Arbeiten gemacht (Nieten, Blechstöße, Zeichnungen, Hoheitsabzeichen, udgl.) Der Rumpf wird so zwischen 10 und 11x gebaut. So werden bis zur Fertigstellung des Modells etwa 50 Blatt Karton 160g verbraucht. Die Tragflächen, Leitwerk und das Fahrwerk gehen natürlich wesentlich schneller.



    Der Bau des Modells ist sehr an die Bauweise der Geli-Modelle von Herrn Wittrich angelehnt, wie die folgenden Bilder zeigen:

















    [img]http://abload.de/img/he280.f124ponh.jpg[/img





















    Die Originalbögen müssen jetzt nur noch eingescannt werden, dann werde ich auch dieses Modell an Heinz senden, damit es zum

    Download bereitgestellt werden kann.

    Liebe Grüße,

    Rudi




    Das Modell kann übrigens hier heuntergeladen werden.

    Ich lasse auch alle anderen Modelle von Rudi folgen. Von Modellen, die Ich selbst noch nicht gebaut habe, möchte ich zumindest eine Modellvorstellung machen.
    Rudis Modelle könnten auch für Plastikmodellbauer, die mal dem Kartonmodellbau verfallen waren interessant sein, denn Rudis Modelle sind Selten bis gar nicht als Modell erhältlich. Zumindest gilt das für den Kartonmodellbereich.



    Liebe Grüße,

    Heinz
    Im echten Manne ist ein Kind versteckt. (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

    #2
    Servus Heinz,

    ich freu mich, daß Rudis Modelle mit dir mitgekommen sind!

    Es wäre schade gewesen, wenn sie aus dem Netz verschwunden wären.



    Liebe Grüße
    Wiwo
    Meine Modelle

    Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!
    Fritz Grünbaum, 1934

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      #3
      Servus Wolfgang,

      leider ist da noch ein Problem zu lösen, da Rudis Modelle datenmäßig zum Teil sehr voluminös sind.

      Aber in irgendeiner Form werden Rudis Modelle sicher zugänglich sein.

      Im ungünstigsten Fall werde ich Rudis Modelle auf eine Cloud legen und dann halt einen Freigabelink setzten. Dann fiele allerdings die Möglichkeit eines Downloadzählers weg.

      Lieben Gruß

      Heinz
      Im echten Manne ist ein Kind versteckt. (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

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